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Der Wald als Heiler

  • Autorenbild: B. Böhm
    B. Böhm
  • 18. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Japaner wissen es schon lange:

Ein Besuch im Wald kann heilsame Wirkung haben. So erhalten kranke Japaner von ihrem Arzt den Aufenthalt in der Natur verordnet.


Und dies wird dankbar und bereits im Wissen um die Wirksamkeit ebenso akribisch als Heilmittel angewendet, dosiert und der japanischen Mentalität entsprechend formvollendet in die Tat umgesetzt wie in unseren Breitengraden sich die regelmäßige Einnahme von Medikamenten etabliert hat.


Shinrin Yoku im Heilmittelkatalog neben Fastenkuren, Blutegeltherapie, Eisbaden etc...

Wie anders sähe unser Genesungsprozess aus?


Wissenschaftliche Untersuchungen im Vorreiterland Japan belegen zahlreiche Wirkungen auf körperlicher und mentaler Ebene. So erhöht sich u.a. die Zahl der Killerzellen im Blut, der Blutdruck sinkt, Stress wird abgebaut.

Der Körper findet zu einem entspannteren Atemrhythmus, die Sinnesorgane erfahren Erholung, das Immunsystem wird angeregt und die wohl allen bekannte Gedankenfülle kann bestenfalls Ruhe und Genuss des Moments Platz machen.


Welch wunderbare Vorstellung, dass dieser simple Vorgang, ein schlichter Besuch im Wald, Park, eines Gartens oder sogar nur eines Baumes einem Menschen auf seinem Weg zu Genesung unterstützt.

Welch Freude, wenn dieses Angebot der Natur - ein Waldbad zu nehmen und gestärkt auf körperlicher Ebene ebenso wie mental nach kurzem Aufenthalt abzuschließen-

so selbstverständlich und in uns verankert wäre wie der Griff zur Pillendose.

Wie schön der Gedanke, als Patient dem Ruf des Naheliegenden zu folgen, Dosis und Frequenz eigeninitiativ bestimmend und ohne jeglichen Aufwand - außer der investierten Zeit - den Raum der Stärkung, Genesung oder sogar Heilung aufsuchen zu können.



Vielleicht schwappt ein wenig des japanischen Bewusstsein zu uns wie das mittlerweile hippe Sushi-Essen.

Und Shinrin Yoku wäre ebenso in aller Munde.



 
 
 

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