
Unterwasserwald
- B. Böhm
- 20. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Urlaubsreisen sind an für sich bereits ein Geschenk. Kommt zur Erkundung eines neuen Landstrichs
das Kennenlernen bis dato unbekannter, ja noch nicht einmal in Gesprächen thematisierter Phänomene, ist es schlichtweg pure, unverfälschte, kindliche Freude. So zumindest bei mir und geschehen während des Aufenthalts in Rieden, einem beschaulichen Ort nahe des Lechtals.
Das Herzstück des Naturschutzgebiets bildet der Riedener See. Das Besondere an ihm tritt erst beim Umrunden zutage : Am Grund liegen Baumriesen gleich von Riesenhand geworfen, ähnlich einem gigantischen Mikadospiel.
Selbst zu Kinderzeiten der ältesten Bewohner Riedens befanden sich die
Giganten bereits dort .
Über das genaue Alter der Bäume lässt sich demnach nur spekulieren.
Durch die niedrige Wassertemperatur ist der Zersetzungsprozess verlangsamt, so dass die Bäume wohl über viele weitere Generationen Grund zum Staunen bieten werden.

Einmal darauf aufmerksam gemacht,
bot das Netz einen großen Fundus an Unterwasserwäldern. Der Blindsee in Tirol ist als Taucherparadies bekannt, ebenso der Attersee in Österreich. Für großes öffentliches Aufsehen sorgte 2004 nach einem Hurrikan der Unterwasserwald im Golf von Mexico.
Dies sind nur einige Beispiele und dürfen gerne als Anregung oder vielleicht sogar als Reiseziel dienen.
Im und um den Begriff "Wald " wird es
gewiss immer Bemerkenswertes zu entdecken geben.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Eintauchen ☺️.




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